Kontaktwege Das Unternehmen Schlüssel-
fräsmaschinen
Schlüsselrohlinge
Made in Germany
Schließzyl. · Zubehör
Ladenausstattung
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Chronik

Die Geschichte des Familienunternehmens Börkey basiert auf den Familien Börkey und Hückinghaus. Sie begann 1851, als der Schmied, Karl Börkey, in der sogenannten „Bleichhütte", einer kleinen Werkstatt in der Nähe von Gut Sundern bei Gevelsberg, die Fertigung handgeschmiedeter Schlüssel aufnahm. Dies geschah sicherlich weitestgehend unbeachtet. Aber es war eine bemerkenswerte Zeit damals. Verdi komponierte die Oper Rigoletto, im Londoner Kristallpalast fand die erste Weltausstellung statt, und in Amerika hatte schon ein Jahrzehnt zuvor Linus Yale den Urtyp des heutigen Einbauzylinders erfunden, eine bis in die heutige Zeit wirkende Revolution der Schlosstechnik.

Dass aus der Schlüssel-Kleinschmiede Börkey die 1. deutsche Schlüsselfabrik wurde, muss August Börkey, einem der beiden Söhne des Firmengründers, zugeschrieben werden. Dieser hatte um die Jahrhundertwende 1899/1900 einen Teil des heutigen Geländes an der Geerstrasse erworben und dort ein Wohnhaus mit Werkstatt errichtet. Durch viele tragische Begleitumstände verursacht, starb die Familie Börkey 1918 gänzlich aus. Der Betrieb stand eine Zeit lang still. Es war Nachkriegszeit, und es herrschten chaotische Zustände.

Dann erwarben zwei engagierte Kaufleute die Firma August Börkey: KARL HÜCKINGHAUS UND ADOLF KRÜNER. Sie behielten den Firmennamen Börkey bei und firmierten von nun an mit „August Börkey Nachf." 1936 schied Adolf Krüner aus. 
                                          
 Carl Hückinghaus führte das Unternehmen allein weiter.
Mit dem Beginn der Produktion von Zylinderschlüssel-Rohlingen und Schlüssel-Fräsmaschinen wurde der Grundstein für die Weiterentwicklung der Firma Börkey zu einem bedeutenden Unternehmen der Branche gelegt. Es erfolgten die ersten baulichen Vergrößerungen, die Produktpalette wuchs und die Anzahl der Mitarbeiter, vor allem aber die Anzahl der Kunden im In- und Ausland, nahm ununterbrochen zu.

Carl Hückinghaus führte die Firma Börkey durch die schweren 30er Jahre und den 2. Weltkrieg. Der Betrieb kam zu keiner Zeit zum Erliegen, und die Nachfrage nach Schlüssel-Rohlingen und Schlüssel-Service setzte nach Kriegsende 1945 schon frühzeitig wieder ein.

Aber auch das Leben von Carl Hückinghaus endete schon 1950, in seinem 59. Lebensjahr. Kurz vor seinem Tod hatte er die OHG in eine KG umgewandelt, in der seine Nachkommen, Karl Friedrich und Gertrud Hückinghaus, aktive Kommanditisten wurden.
Die Komplementärin, Ehefrau Auguste Hückinghaus, war zwar selbst nicht offiziell in der Firma tätig, entschied aber manch wichtige Angelegenheit sachlich und umsichtig und kümmerte sich vor allem um alle Mitarbeiter.

Knapp vier Jahrzehnte lang arbeiten nun Karl Friedrich Hückinghaus und seine Schwester, Gertrud Zaia (geb. Hückinghaus), erfolgreich zusammen am weiteren Ausbau des Unternehmens. Sie setzen die Arbeit des Vaters kontinuierlich fort. Es werden moderne Systeme in Produktion und Verwaltung eingeführt, erhebliche Gebäudeerweiterungen vorgenommen, die Anzahl der Verkaufsartikel weiter erhöht, sowie der Börkey-Kundenstamm ständig erweitert.

Karl Friedrich Hückinghaus ist sehr kontaktfreudig und darüber hinaus äußerst vielseitig interessiert. Er erfreut sich sowohl in seiner Heimatstadt Gevelsberg als auch bei den Geschäftsfreunden in aller Welt großer Beliebtheit. Mit viel Engagement forciert er die Herstellung von High-Tech-Produkten; denn auch auf dem Sektor Schlüssel-Fräsmaschinen hält die Elektronik schon früh ihren Einzug. Karl Friedrich Hückinghaus stirbt, völlig unerwartet, am 19.09.1989, im Alter von 64 Jahren. Er hinterlässt zwei Söhne: Mathias und Stephan Hückinghaus. Gertrud Zaia führt die Firma, die 1987 in eine GmbH umgewandelt worden war, weiter. Ihre beiden Neffen, die Diplom Betriebswirte Mathias und Stephan Hückinghaus, sowie ein versierter Mitarbeiterstab stehen ihr dabei zur Seite.

Stephan Hückinghaus hatte bereits seit 1988, als Assistent der Geschäftsleitung, in der Firma gearbeitet.

Mathias Hückinghaus übernimmt 2 Monate nach dem Tod des Vaters die Leitung der Materialwirtschaft im Unternehmen und wird ebenfalls Assistent der Geschäftsleitung.

1991 verlässt Stephan Hückinghaus die Firma, um Erfahrungen in einem befreundeten Software-Unternehmen zu sammeln, scheidet aber 1998 auch als Gesellschafter aus dem Unternehmen aus.

Die heutige Geschäftsführerin und Gesellschafterin der Firma August Börkey Nachf. GmbH, Gertrud Zaia, hat ihren Neffen, Diplom-Betriebswirt und Gesellschafter Mathias Hückinghaus und dessen Ehefrau, Assessorin lna Hückinghaus in die Geschäftsleitung aufgenommen und zu ihren Nachfolgern bestimmt.


Gertrud ZaiaGertrud Zaia leitet das Unternehmen erfolgreich und setzt sich mit großem Engagement und Tatkraft für die Ziele der Firma ein. Im Januar 2001 feiert sie ihr 50-jähriges Firmenjubiläum. Obwohl sie seit März 2007 mit einigen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat, steht das Wohl der Firma für sie im Vordergrund.
Am 30. 11. 2007 verstirbt Frau Gertrud Zaia, geb. Hückinghaus,
nach kurzer, schwerer Krankheit.



Am 21. 12. 2007 wird ihr Neffe, Dipl.-Bw. Mathias Hückinghaus, zum Geschäftsführer ernannt. Mit einem erfahrenen Mitarbeiterstab und seiner Ehefrau führt er das traditionelle Familienunternehmen fort.